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Ewig wärt die Suche...

 So mancher Moment ist einzigartig, eigentlich jeder. Wobei man auf manche gut verzichten könnte.

Auf der Suche nach einem Mann fürs Leben...(ich weiß ziemlich naiv der Gedanke) stolpert man über seltsame Typen der Spezies Mensch. Auf alte Werte wird genau solange wert gelegt bis die Frau denn in der Wohnung ist...dann ist von all dem plötzlich nichts mehr zu merken.

Ein Glas Wein wird's schon richten denkt Mann und freut sich siegessicher. Aber nein danke. Wenns schon so anfängt kann man das ganze gleich in der Pfeife rauchen.

Man soll ohne Vorurteile an die Sache rann gehen...schon klar. Allerdings für viele Frauen leichter gesagt als getan. Nach notorisch fremdgehenden Partnern, Lügen und Betrügereien soll man also mit einem sonnigen Lächeln der Männerwelt entgegen treten? Mal im Ernst das ist ja wohl ein Witz.

Schlimm genug das andere sich an den einsamen Herzen bereichern...obwohl...womöglich haben wir es gar nicht nötig über Partneranzeigen oder Internet jemanden kennen zu lernen. Wenn wir etwas offener wären würden wir vielleicht in Netto, Aldi, Rewe oder Lidel die große Liebe finden. Zack da steht der Hammermann mit Einkaufswagen vor uns an der Kasse und während wir im Wagen die besten Sachen enddecken und uns schon fragen wie wir das ganze nun am besten anfangen fragt die Frau an der Kasse. :"Und Andreas? Was macht die Familie? Euer Kleiner ist aber auch ein Süßer."

BAAAAM Herzlich Wilkommen in der realen Welt. Männer sind meist wie Toiletten...leider, leider...besetzt oder beschissen...

24.8.13 19:28


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Manchmal wäre ein Stoffpferd besser gewesen...

So da hat der Boom der billigen Pferde von der Rennbahn nun auch unseren Stall erobert. Ich als ewig Vollblut begeisterte gehöre da nun nicht dazu da ich gut über einen solchen Kauf nachgedacht habe. Aber der ein oder andere wohl eher nicht sondern nur darüber das achthundert Euro ja geschenkt sind. Da kann man doch nichts falsch machen oder? OH DOCH MAN KANN! Und wenn ich mir die täglichen Zwangreiterein anschaue wird's mir ganz schlecht. Ein Exgalopper braucht feine Hände, Pferdeverstand und Gefühl im Hintern. Damit sich niemand angegriffen fühlt, sicher braucht das jedes Pferd.
Nur scheint sich bei einigen noch nicht herum gesprochen zu haben das Rennpferde wie rohe Pferde zu behandeln sind. Also auf Deutsch bei Null anfangen.
"So ein Quatsch!" schreit der vermeintliche Tunierreiter der große Reden schwingt aber noch nie auf einem solchen gestartet ist. Und zack mit Kandare, Sporen und Gerte wird's schon gehen....oder doch lieber noch Schlaufis oder Martingal reingeschnallt? Ja besser ist es. Damit das neu erworbene Ross auch gleich weiß wo der Kopf hin gehört... ab auf die Brust damit!
Das so nun seit einem Jahr traktierte Pferd hat nun Unwillen und ist sauer. Kann nicht ruhig und losgelassen laufen und bockt bei jedem was man von ihm verlangt. Von Rückenmuskeln ist dank falsch geknicktem Genick nichts zu sehen und statt einem willig vorwärts gehenden Pferd haben wir nun einen hinterm Kandaren Zügel verkrochenen Powerklumpen der jeden Moment in die Luft gehen kann. Glückwunsch Herr Profi Reiter.
Ich arbeite meine Stute die ich vor vier Monaten erstanden habe jeden Tag mit viel Geduld, Gefühl und wenig Zügel. Und siehe da sie bietet langsam die Anlehnung an. Läuft aufrecht und streckt keinen Rücken weg. Gut möglich das mein "Dummes longieren" geholfen hat die Pferdemuskeln schon vor der Sattelarbeit darauf vor zubereiten das bald Gewicht in den Sattel kommt. Ohne Martingal oder sonstige Hilfszügel läuft sie locker und entspannt. Und auf einem einfachen Gebiss kaut sichs doch gleich viel besser. Wohl wissend dem der sich zuvor mit dem Thema Rennpferd befasst um es korrekt umzuschulen und nicht in eine Sparte der Reiterei zu prügeln. Oben besagter Reiter kann sein Pferd nie aus der Hand lassen ständig auf Zug geritten ohne mal zu Kopf und Hals strecken zu können. Mein Stütchen darf auch mal laufen und genießt das sichtlich. Das hat mit wilden rum toben oder durchgehen nichts zu tun. Lediglich mit dem Wissen das ein Pferd ein Lauftier ist. Und mit Vertrauen denn ohne das geht es bei keinem Pferd und schon gar nicht in der seltsamen Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Und die Moral von der Geschicht? Gute Pferde gehören in falsche Hände nicht.
So ich werde dann mal in den Stall wandern und mir die neusten Geschichten der Pferdegurus dieser Welt anhören oder mal ein neues von hundert Gebissen probieren. Ach was solls warum nicht gleich ein neuer Sattel...am Reiter können Probleme ja nicht liegen...traurig, traurig solche Leute. Ich denke ich sollte den Satz: "Weniger ist manchmal mehr." An die Tür unserer Sattelkammer nageln. Mal sehen ob manche Pferde dann wenigstens ein bisschen Pferd sein dürfen.

24.8.13 18:57





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